Stell dich deinen Ängsten

 

Ich habe bisher immer das Gefühl gehabt, dass ich über meine Ängste Bescheid weiß und mit ihnen gut umgehen kann. Kann ich in den meisten Fällen auch. Aber nur in den meisten Fällen.

Die meisten Ängste meinerseits kenne ich schon, mein Verstand hat sie bereits kategorisiert und in Schubladen gesteckt. Wenn sie auftauchen, weiß ich direkt „Aha, das ist DIE Angst. Kein Problem, ich weiß wie ich mit ihr umzugehen habe!“👊🏻

Das Trickreiche ist leider, dass wir vom Leben oftmals in Situationen gebracht werden, wo wir eine Angst erst neu entwickeln. Natürlich ist es keine neu erfundene Angst, aber der Kontext ist uns fremd und wir fallen in ein Angstmuster hinein – obwohl wir es echt nicht wollten. Und weil die Angst sich in einem neuen Kleid zeigt, erkennen wir meistens nicht direkt unsere von Angst geleiteten Handlungsmuster. Unser Gehirn muss sie ja auch erst kategorisieren und neu einordnen.

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Und ich verstehe gerade wieder sehr gut: Manchmal muss es einfach weh tun, damit man das wahre Problem erkennt. Wenn man sich gegen seine Intuition, sein Bauchgefühl und seine innere Stimme stellt, ist der Schmerz fast schon eine notwendige Konsequenz, die eintritt.

Und erneut verstehe ich: Das Leben stellt sich nicht gegen uns. Es gibt uns nur die richtigen Hausaufgaben, anhand denen wir lernen und uns weiterentwickeln dürfen.

Wir haben alle Ängste und das ist sehr menschlich. Die Frage ist aber, ob wir uns von den Ängsten leiten lassen und uns ihnen unterordnen oder ob wir ihnen die Stirn bieten💪🏻❤️

#VisionFactory
#Zerolimits
#SDL

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